Markol-Cup 2015

Wir vom SCCR waren erfolgreich dabei

SCCR-Team

Am Wochenende, 17. bis 19. April 2015, fand wieder die alljährliche von SARRES-SCHOCKEMÖHLE YACHTING organisierte Fun-Regatta auf dem Ijsselmeer statt. Der SCCR war mit sechs Yachten dabei. Unser Skipper Robert Sträßer errang mit seiner Crew auf einer Bavaria 50 den zweiten Platz von 43 Yachten.

Die Regatta soll ein sportliches Vergleichssegeln mit Dickschiffen ermöglichen. Es gelten die „Allgemeinen Kollisions-Verhütungs-Regeln“ (KVR) und die Bewertung erfolgt nach Yardstick. Die meisten der knapp 250 Seglerinnen und Segler reisten bereits am Donnerstag in Lemmer an und übernahmen ihre Segelyachten. Nachdem alles eingeräumt und verstaut war, wurden bei sonnigem Wetter die ersten Drinks im Cockpit genossen. Den Freitag nutzten die meisten um bei 4-5 Windstärken ihre SY kennen zu lernen, Manöver zu üben oder einfach nur zu Segeln, „Just for Fun“. Wieder zurück im Hafen wurden die Sarres-Flaggen und Startnummern übernommen und an Bord angebracht. Am Abend eröffnete der Regattaleiter Christian Zaloudek mit seinem Team im geschmückten Bootswinterlager offiziell den Markol Cup 2015 und gab das Buffet frei. DJ Dirk sorgte wieder einmal mit guter Musik dafür, dass es ein langer Abend wurde. Nach einer durchzechten Nacht fanden sich alle Skipper um 09.00 Uhr zur Regattabesprechung ein. Einigen waren die Spuren der Nacht noch ins Gesicht geschrieben (grins). Dann endlich hieß es Leinen los und ab zum Rendezvous an die Startlinie in der Bucht von Lemmer.

Der 1. Lauf war ein Dreieck, also vom Startschiff zur Luvtonne, dann zur Fahrwassertonne NM12 und zurück zum Startschiff. Gestartet wurde in drei Klassen bei einer Windstärke von  ca. 2-3 Bft. 

Das Problem für die meisten Segler war, dass das Fahrwasser in der Bucht von Lemmer auf Grund der Großbaustelle „Windpark“ verlegt worden ist und die neuen Positionen der Tonnen nicht in der Seekarte eingezeichnet waren. Glücklich konnten sich die Segler schätzen, die am Freitag das Fahrwasser abgesegelt hatten und somit die Position der Tonne NM12 kannten. Die meisten fuhren aber dem „Leit-Esel“ hinterher (ich leider auch) und mussten einen Umweg hinnehmen. Bei mir war es aber nur eine Seemeile, da wir uns doch frühzeitig umorientierten.

Das Überfahren der Ziellinie war auch gleichzeitig der Start für den 2. Lauf, der Langstrecke nach Stavoren. Der Wind nahm stetig zu, so dass bei guten 4-5 Windstärken unsere SY gute Fahrt über Grund machte.

Jetzt musste nur noch vor der Hafeneinfahrt von Stavoren die Ziellinie zwischen dem Zielschiff und der ausgebrachten Tonne durchfahren und der reservierte Boxenplatz im Buitenhafen gefunden werden. Nach und nach trafen alle gestarteten 43 SY zum Anlegebier ein. Um 18.00 Uhr wurde noch der Tagessieger des 1. Laufs geehrt und die Abendgestaltung konnte beginnen.

Auch am Sonntagmorgen war die Nacht schnell vorbei, denn der Regattaleiter Christian hatte wieder um 09.00 Uhr zur Regattabesprechung vor dem Duschgebäude gerufen. Es war „saukalt“ und dunkle Wolken bedeckten den Himmel. Aber wo war der Wind? Max. 2 Bft. abnehmend.

Also, schnell ablegen, Segelsetzen und starten. In einem Zeitfenster von 20 min. konnte individuell gestartet werden, um zurück in die Bucht von Lemmer zu segeln. Das Wetter klarte auf, die Sonne zeigte ihre Wirkung aber der Wind wollte uns nicht wirklich antreiben. Viel mehr als 2-5 Knoten Wind war nicht drin.

Dennoch kamen wir alle wieder im Hafen von Lemmer an. Nach der Siegerehrung wurde der Markol Cup offiziell beendet und wir tauschten die Segelyacht wieder gegen das Auto aus. Türen zu und ab nach Hause.

Diese Zeilen sind nur ein kurzer Überblick vom Markol Cup 2015. Es ist jede Menge mehr passiert, aber das alles hier darzulegen, würde unsere Internetseite sprengen.

Kommt doch einfach beim nächsten Mal mit, meldet Euch an beim Markol Cup 2016.
Seid mit dabei, wenn es vom 15. bis 17. April auf die Langstrecke von Lemmer nach Medemblik geht. Ich freue mich auf Euch.

Ach so, ihr wollt doch bestimmt noch wissen wie wir abgeschnitten haben. In der Gesamtwertung der 43 gestarteten Segelyachten haben wir die Plätze 2, 8, 15, 19, 25 und 30 belegt. Ein gutes Ergebnis wie ich finde, oder?

Alle Einzelheiten findet ihr unter: http://sarres.de/regatten/markol-cup/rückblick-markolcup-2015.html

Die Ehrung der SCCR-Skipper und ihren Crews wird bei der traditionellen Dickschiffnachlese im November vorgenommen.

Euer Fahrtenwart
Friedhelm Müller


Fotogalerie Markol-Cup 2015