SKS-Ausbildungstörn 2016

sks-toern 2015

Der SCCR und der Maitörn – die Tradition setzt sich fort

Am 11. Mai startete die SCCR-Flottille zum dritten Mal in Folge mit sieben Segelyachten in Heiligenhafen an der Ostsee zum SCCR-Maitörn 2016, im Rahmen unserer SKS-Ausbildung.


Funkspruch aus Heiligenhafen : SCCR’ler, SCCR’ler, SCCR’ler, für die SCCR-SEGELSCHULE bitte kommen !

Gute Stimmung vom SCCR Mai-Törn 2016. Nach 9 strapaziösen Segeltagen, bei denen uns Rasmus mit viel Wind, teilweise bis zu 40 Kn und meistens gegen an, mit Regen und Schauern, mit kalten Temperaturen, aber auch mit Sonnenstrahlen stark beansprucht hatte, konnten alle 13 Prüflinge vor den beiden Prüfern ihr seglerisches Können unter Beweis stellen. Bei einem moderaten Süd-Westwind bis 3 Bft. haben alle die praktische Segelprüfung bestanden.

Herzliche Gratulation den neuen SKSlern und ein riesiges Dankeschön an die Ausbilder.

Mit insgesamt 32 segelbegeisterten Teilnehmern, verteilt auf sieben Segelyachten, starteten wir unseren Törn und ließen es mal wieder richtig „krachen“.

Dabei waren:

  • SY „FaBeA“ Ausbildungsyacht mit Skipper Helmut Gruner und seiner vierköpfigen Crew
  • SY „Gina II“ Ausbildungsyacht mit Skipper Reinhard Vesper und seiner fünfköpfigen Crew
  • SY „Andrea“ Ausbildungsyacht mit Skipper Friedhelm Müller und seiner vierköpfigen Crew
  • SY „X - Marie“ mit Skipper Robert Sträßer uns seiner Crew Daniel J., Stefan G., Günter F. und Max S.
  • SY „Divine Caroline“mit Skipper Peter Schwarz und seiner Crew Heidi S., Kerstin M. und Lars P.
  • SY „eXess“ mit Skipper Thomas Steeg und seiner “Chefin“ und Ehefrau Brigitte S.
  • SY „Jade“ mit Skipper Axel Ehrich und seiner Crew Michael B., Tina M., Andrea V. und Manuela W.


Die Anreise verlief ohne Staus und Probleme, sodass wir ab 15.00 Uhr unsere Segelyachten  übernehmen konnten. Das Einkaufen, das Proviantbunkern und die Belegung der Kojen verliefen reibungslos.

Die erste Nacht an Bord war wie immer etwas unruhig und ungewohnt. Bei der ersten Skipperbesprechung am nächsten Morgen hatten wir uns aufgrund der Groß-Wetterlage auf die Richtung „Rund Fünen - im Uhrzeigersinn“ geeinigt. Also in die Gewässer der westlichen Ostsee, der Belte und des Sund.

Von Heiligenhafen aus ging es zuerst nach Maarsholm in der Schlei, weiter in den Als-Sund nach Augustenborg und dann in den Kleinen Belt nach Skaerbaek.
Von dort aus setzen wir unseren Kurs weiter nach Norden ab. Auf der Insel Samsö im Großen Belt fanden wir in Ballen sieben Liegeplätze.
Dieses war unser nördlichster Punkt auf der Seekarte. Von jetzt an ging es wieder zurück Richtung Süden. Unser nächster Hafen hieß Kerteminde auf der Insel Fünen. Auf dem Weg zur Insel Langeland passierten wir noch die imposante Brücke über den Großen Belt. Ein Bauwerk von 254 m Höhe, das immer wieder sehr beeindruckt. Am Ende des Tages erreichten wir den Hafen Lohals, um am nächsten Tag in den Hafen Spodsbjerg einzulaufen.

In Spodsbjerg trennte sich kurzzeitig die „SCCR-Armada“. Die drei Ausbildungsyachten segelten zurück nach Heiligenhafen, um am Donnerstag noch einen Übungstag in der Bucht vor Heiligenhafen einzulegen. Die Begleit-Flottille machte noch einen Zwischenstopp in Bagenkop, bevor sie sich am nächsten Tag auf den Weg zurück in den Ausgangshafen machten.

Auch in diesem Jahr war es ein sehr schöner und erlebnisreicher Segeltörn, bei dem auch die Gemeinsamkeit wiedermal nicht zu kurz gekommen ist. Wir haben zusammen gelacht, gefeiert, aber auch ernste Gespräche geführt. Auch Seemannsgarn wurde gesponnen – und nicht nur das !!!

So, das war‘s in Kurzform. Fehlt noch was? Ach ja, das Motto des diesjährigen Ausbildungstörn. Natürlich haben wir auch eins. Nach diesen 10 Tagen kann es nur heißen: „Geht Doch“

An dieser Stelle möchte ich mich vor allen bei meinen beiden Ausbildern Helmut und Reinhard sowie bei den Skippern und ihren Crews der Begleit-Flottille für das gute Gelingen recht herzlich bedanken. „Allen“ wünsche ich weiterhin gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Euer Skipper
Friedhelm Müller

OVER