Philipp Schmechel auf der Weltmeisterschaft 2016 der O'pen BIC in Frankreich

Philipps Erlebnisse bei der Open Bic WM 2016

Vom 17. bis 23. Juli fanden in Quiberon in der Bretagne die Open Bic Segelweltmeisterschaften statt.  Mein Saisonhöhepunkt. Eine lange Vorbereitungszeit einschließlich Wintertraining und sehr windigem Ostertrainingslager in Quiberon lagen da bereits hinter mir. Mein Ziel: ins Mittelfeld kommen.

Wir kamen am Sonntag den 17.7.2016 nach durchfahrener Nacht recht müde dort mit dem Wohnmobil an. Da kaum Wind war, haben wir an dem Tag nicht trainiert, sondern mich nur angemeldet und das Boot abgestellt.

Am Montag sollte eine Trainingsregatta stattfinden, damit man das Segelrevier kennenlernen kann und das Segeln mit so vielen anderen schon mal testen kann. Gestartet wurde in drei Alters­klassen: U13, U16 und U19. Insgesamt waren über 200 Segler dabei. In meiner Altersklasse U16 waren wir 127 Teilnehmer.


Bei der Vorbesprechung der Schock – aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wollte die Regattaleitung zunächst 6 Ausscheidungsrennen machen und dann in eine Silber- und eine Goldflotte aufteilen.

Also könnte die WM für mich auch ganz schnell vorbei sein. Ich musste es also schaffen, irgendwie in die Goldflotte zu kommen. Da am Montag Flaute war, fiel leider das Trainingsrennen schon mal aus, es musste also ab Dienstag gleich alles ohne Training gut funktionieren.

Am 1. Regattatag machten wir also 3 Läufe. Ich war in der gelben Gruppe und wurde 24., 42. Und 41, von 64 Seglern. Das bedeutete erstmal vorläufig den letzten Platz in der Goldfleet für mich.

Am 2. Regattatag war ich in der blauen Gruppe mit 63 Teilnehmern. Der Wind war etwas stärker und es ging richtig gut. Ich wurde 23., 19. und 12. Damit kletterte ich auf den 49. Platz in der Gesamtwertung und sicher in der Goldfleet!

Alle Vorergebnisse wurden mit in die Goldfleet übernommen. 65 Segler hatten sich dafür qualifiziert.  Wir segelten am 3. Tag wieder 3 Läufe. Ich wurde 58., 36. und 40. Leider wurde ich im letzten Lauf disqualifiziert, weil mich von hintern einer über die Startlinie geschoben hatte. so bekam ich statt meinem 40. einen 66. Platz angerechnet. Das warf mich in der Gesamtwertung leider deutlich zurück.

Am letzten Tag kamen noch ein 36., ein 40. und leider ein schlechter letzter Lauf mit einem 57. Platz dazu. Insgesamt wurde ich also 54. von 65. Teilnehmern in der Goldfleet und war sehr zufrieden.

Nächstes Jahr möchte ich bei der EM noch ein bisschen weiter nach vorne kommen.

Ich danke meinen Trainern Malte (SCCR), Christian (Team-NRW) und Boris (WM-Regattabetreuung) für das viele Training und alle guten Tipps.

Euer Philipp